Die Rilke-Gesellschaft legt großen Wert auf den Austausch und die gegenseitige Bereicherung zwischen Mitgliedern aller Altersstufen. Um speziell den Nachwuchs in der Rilke-Gesellschaft vom Schüler bis zur Juniorprofessorin zu fördern, hat sich der Kreis der „Jungen Rilke-Forscher“ gebildet. Sie dient vor allem dem Zweck der besseren Vernetzung unter jungen Forschenden und des Austausches zu aktuellen Forschungsvorhaben zu Rilke. Neben den jährlichen Rilke-Tagungen an unterschiedlichen Orten kommt die Junge Rilke-Forschung auch ein- bis zweimal jährlich digital zusammen. Als Ansprechpartner für die Junge Rilke-Forschung ist im Vorstand der Rilke-Gesellschaft Dr. Ivo Theele (Europa-Universität Flensburg) vertreten. Sie erreichen ihn per Mail an „jungeforschung@rilke.ch„. Schreiben Sie auch gerne, wenn Sie Interesse daran haben, bei der Jungen Rilke-Forschung mit dabei zu sein!
Panel der jungen Rilke-Forschung
Seit der Rilke-Tagung in Boston 2010 bespielen die jungen Rilke-Forscher auch ein eigenes Vortragspanel auf den großen Tagungen. Im Gegensatz zum sonstigen Tagungsprogramm, in dem natürlich auch Nachwuchsforscherinnen zu Worte kommen, wird das Nachwuchspanel nicht per Einladung durch die Programmplanerinnen bestückt. Vielmehr erfolgt im Frühjahr eine öffentliche Ausschreibung („Call for Papers“) an alle Nachwuchsforscherinnen. Mit der thematischen Ausrichtung des „call for papers“ können die Nachwuchsforscherinnen innerhalb der Rilke-Gesellschaft eigene Akzente zu Themen setzen, die sie von aktuellem Interesse sehen. Unter den eingereichten Exposés sucht dann eine aus Nachwuchswissenschaftlern gebildete Jury in einem Auswahlverfahren die besten aus. Diese werden auf die Tagung eingeladen und erhalten von der Gesellschaft einen pauschalen Reisekostenzuschuss. Die Vorträge von den letzten Tagungen sind in der Regel danach auch als Aufsätze in die Blätter der Rilke-Gesellschaft aufgenommen worden. Die Themen der letzten Nachwuchspanels waren:
• Rilkes literarische Texte in interkultureller Perspektive (2025, Prag)
• Rezeption der Duineser Elegien (2023, Sierre)
• Aktuelle Dissertationsprojekte zur Rilke (2021, Triest)
• Aktuelle Dissertationsprojekte zur Rilke (2018, Bremen)
• Rilke und das Reisen (2016, Gdansk)
• Rilke-Rezeption intermedial (2015, London)
• Die Sonette an Orpheus (2013, Freiburg)
• Rilke und die Armut (2012, Bern)
• Rilkes verstreute Gedichte 1906-1911 (2010, Boston)
