{"id":1280,"date":"2019-09-22T06:57:19","date_gmt":"2019-09-22T05:57:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.rilke.ch\/?p=1280"},"modified":"2019-09-22T07:01:02","modified_gmt":"2019-09-22T06:01:02","slug":"neuerscheinung-rilke-und-elya-maria-nevar","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.rilke.ch\/?p=1280","title":{"rendered":"Dichter und Prinzessin"},"content":{"rendered":"\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Neuerscheinung: Rilke und Elya Maria Nevar. Eine Freundschaft in Briefen, Aufzeichnungen und Dokumenten, Herausgegeben von Ren\u00e9 Madeleyn <\/h4>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><a href=\"https:\/\/www.goetheanum-verlag.ch\/einzelansicht\/artikel\/dichter-und-prinzessin\/shop\/6382\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"200\" height=\"302\" src=\"http:\/\/www.rilke.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/rilke-nevar.jpg\" alt=\"Dichter und Prinzessin\" class=\"wp-image-1276\" srcset=\"http:\/\/www.rilke.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/rilke-nevar.jpg 200w, http:\/\/www.rilke.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/rilke-nevar-199x300.jpg 199w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Rilke war Elya Maria Nevar die treue Herzensfreundin der sp\u00e4ten Kriegsjahre in M\u00fcnchen. Er entdeckte sie als junge Darstellerin der Prinzessin Elya in einem mittelalterlichen Georgsspiel, das ihr sp\u00e4terer Ehemann Max G\u00fcmbel-Seiling inszenierte. Rilke besuchte alle Auff\u00fchrungen dieses Spiels, ohne zun\u00e4chst auf sie zuzugehen. Sie wiederum identifizierte sich mit dieser Rolle so, dass sie anstelle ihres urspr\u00fcnglichen Namens \u00abElse\u00bb den der Prinzessin als K\u00fcnstlernamen behielt.&nbsp;Im Februar 1918 sind beide in einem Vortrag Rudolf Steiners \u00fcber das \u00abSinnlich-\u00dcbersinnliche in seiner Verwirklichung durch die Kunst.\u00bb Elya ist begeistert und widmet ihr weiteres Leben als Sch\u00fclerin Rudolf Steiners der Anthroposophie, Rilke ist skeptisch, wie er seinem Dichterkollegen Albert Steffen in einem anschlie\u00dfenden Gespr\u00e4ch gesteht.&nbsp;Noch kam es zu keiner pers\u00f6nlichen Begegnung zwischen Rilke und Elya, doch dann f\u00fchrt der erste Brief an Rilke zu einer Einladung, vielen Begegnungen und einer Freundschaft, die sich in den insgesamt 155 Briefen spiegelt und \u00fcber sieben Jahre fortsetzt.&nbsp;Rilke erlebt den H\u00f6hepunkt seiner sp\u00e4ten Lyrik einsam im Walliser Schloss von Muzot und dankt in seinem letzten Brief Elya daf\u00fcr, dass sie die \u00abH\u00fcterin seiner Einsamkeit\u00bb in M\u00fcnchen war. Elya Nevar wirkt als eine der gro\u00dfen Schauspielerinnen der Goetheanumb\u00fchne \u00fcber Jahrzehnte in Dornach, so in \u00abihren\u00bb Rollen des Luzifer in Rudolf Steiners Mysteriendramen und der Helena in Goethes Faust.<br>Der Briefwechsel wird hier erstmals vollst\u00e4ndig ver\u00f6ffentlicht, kommentiert und mit bisher unbekannten Dokumenten herausgegeben.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.goetheanum-verlag.ch\/einzelansicht\/artikel\/dichter-und-prinzessin\/shop\/6382\/\">Link zur Seite des Verlags&#8230;<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neuerscheinung: Rilke und Elya Maria Nevar. Eine Freundschaft in Briefen, Aufzeichnungen und Dokumenten, Herausgegeben von Ren\u00e9 Madeleyn F\u00fcr Rilke war Elya Maria Nevar die treue Herzensfreundin der sp\u00e4ten Kriegsjahre in M\u00fcnchen. 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