Ich glaube, daß kein Gedicht in den Sonetten an Orpheus etwas meint, was nicht völlig darin ausgeschrieben steht, oft allerdings mit seinen verschwiegensten Namen. Alles was "Anspielung" wäre, widerspricht für meine Überzeugung dem unbeschreiblichen D a-S e i n des Gedichts.
habe heute meinen interpretatorischen Tag und möchte gerne noch einen Gedanken beisteuern zu diesem Thema.
Die letzte Strophe hat es, finde ich, in sich. Ich sehe darin einen zukunftsweisenden Weg. Denn: für mich gibt es einen Unterschied zwischen Tod und Sterben. Sterben ist ein Vorgang ...
nun ist schon so viel gesagt worden über diesen Vers. Ich sehe darin den Zusammenhang zwischen allem Sein, im Leben wie im Tod. Der Gestorbene hat an die Rosen sein Vermächtnis abgegeben und damit auch an die Hinterbliebenen, die die Rosen sehen und den Vers lesen. Rosen haben eine besondere ...
in meinem unermüdlichen Tatendrang habe ich heute beschlossen, wieder etwas Neues dazu zu lernen. So habe ich mir in der Bibliothek den siebenten Band der Sämtlichen Werke Rilkes - die Übertragungen - geholt und angefangen, parallell zu lesen, deutsch und französisch. Nun suche ich (dringend ...
danke fürs Nachsehen ! Es ist schon merkwürdig: in einem alten "Stundenbuch", das wohl auch einmal in Rilkes Händen gelegen haben könnte, aber wer weiss das schon, habe ich dieses Datum gefunden gerade neben den Zeilen:
O Herr, gib jedem seinen eignen Tod, das Sterben, das aus jenem ...
leider habe ich momentan keine Chronik zur Hand, aber ich hoffe, irgend jemand kann für mich nachsehen. Gibt es im Rilke Umkreis am 19. März 1909 einen Todesfall ? Um wen handelt es sich dabei ?
Ein Bildnis schaffen hieß für ihn, in einem gegebenen Gesichte Ewigkeit suchen, jenes Stück Ewigkeit, mit dem es teilnahm an dem großen Gange ewiger Dinge.
erinnert mich daran, was eine Betrachterin mich neulich beim Anblick des Höllentors von ...
ja , die Zahlenmystik, ist schon etwas kompliziert (nicht nur am PC...). Man sollte die Kabbala studieren... :) Zunächst dachte ich bei der Zahl zwölf an 12 Monate, also ein Jahr, von denen einer etwas schwierig, ja anders ist wie die anderen . Wieder etwas Rätselhaftes ! Auch um Rilkes ...
vielleicht auch aus meiner momentanen persönlichen Situation heraus fällt mir zu Deiner Frage die achte Elegie Rilkes ein, besonders der Schluss dieser Elegie:
Und doch ist in dem wachsam warmen Tier Gewicht und Sorge einer großen Schwermut. Denn ihm auch haftet immer an, was uns ...